strange poppies
Es war einmal eine Prinzessin, die zwar wunderschön aber auch sehr einsam war.
Ihr Name war Louise und bereits seit Jahren hatte niemand mehr ihr weltberühmtes Lächeln gesehen.
Dieses Lächeln war so berühmt, dass viele junge Prinzen ihr Anträge machten gemacht haben, ohne mehr als ihr Lächeln auf einem Zahnpastwerbeplakat gesehen zu haben.
Doch nach ein paar Jahren erstarrten die sonst mit Freude gefüllten Augen der Prinzessin und ihr Gesicht, das auch in der Jugend seine kindlichen Züge beibehalten hatte, wirkte kalt und überhaupt nicht mehr kindlich.
Von diesem Tag an vermisste das ganze Königreich dieses mit einer unendlichen Freude gefüllte Lachen und den glücklichen Gesang des jungen Mädchens und so verfiel nach und nach die ganze Stadt in große Sorge um das jüngste Kind des Hofes.
Niemand kümmerte sich ehr um die Blumen am Wegesrand, die früher einmal der ganze Stolz des jungen Schmiedes waren, niemand wusch Sonntags seine Kutsche und keiner der jungen Ritter machte éinem hübschem Burgfräulein den Hof, zumahl dies zu einem ganz anderem Märchen gehörte.
So ging es Jahr um Jahr, bis eines Tages ein gutaussehender Fremder in die Stadt kam, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, jungen Prinzessinen ihr Lächeln wieder zu geben.
Als er schließlich vor den König trat, sprach er:,, Mein Name ist Friedrich Wilhelm und ich bin professioneller Lächler, spezialisiert auf traurige Prinzessinen"
Nach einigem Überlegen und Streiten mit seiner Tocher entschied der König, dem Lächler einen Check über 10.000 Taler auszustellen, sobald seine geliebte Tochter wieder Lächeln würde.
Der Lächler versuchte alles, was er in seiner 10 Jährigen Karriere gelernt hat, von Grimassen bis hin zum Slapstick, doch er blieb erfolglos und schließlich lies er resigniert den Kopf sinken.
"sag mir Prinzessin, warum nur bist du so traurig?"
Da kniete sich die Prinzessin zu ihm und für einen kurzen Moment erschien wieder Leben in ihren stahlblauen Augen.
"ich will keine Prinzessin mehr sein, all der Reichtum und all die Zahnpastawerbeverträge halten mich davon ab, endlich herauszufinden, wer ich bin und was ihc will"
"aber du hast doch alles, was man sich nur wünschen kann" "was ist schon Geld? Ich will wieder Lächeln können, aber wie soll ich das können, wenn ich nicht glücklich bin? Ich will die Welt entdecken, ich will mich verlieben und ich will nur einmal diese Stadt verlassen können"
Als der König dies erfuhr, schenkte er seiner Tochter eine 7 Monatige Weltreise, all Inclusive.
Die Prinzessin entdeckte viel auf ihrer Reise, in Indien ritt sie auf einem Elefanten und ließ sich die Hände mit Mendhis verzieren, in Afrika erlgete sie einen Löwen und tanzte mit den Ureinwohnern ums Feuer, aber am meisten beeindruckte sie ein australischer Philosoph, der ir folgenden Satz mit auf den Weg gab:" Glück ist das, was du machst, willst du glücklich sein, so bist du es"
Den Rest ihrer Reise hielt sie sich an den Spruch und es stimmte; sie war glücklich.
Schließlich kehrte sie Heim und schenkte ihrem Volk ihr Lächeln, ein prächtiges, glückliches Zahnpastawerbelächeln und es schien, als sei das ganze Königreich aus einem tiefem Schlaf erwacht, der junge Schmied pflegte wieder seine geliebten Blumen, Sonntags wurden wieder Kutschen gewaschen und die Hochzeiten zwischen einem hübschem Burgfräulein und einem jungem Ritter nahmen stetig zu.
Auch die Prinzessin hatte sich verliebt und nur zwei Tage nach ihrer Ankunft heiratete sie den Lächler und brachte viele glücklich lächelnde Kinder zur Welt.

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